Bekanntschaft in der sauna

In ihre Nasenscheidewand war ein dicker Stahlring eingesetzt.

Er hatte einen so großen Umfang, daß er bis in die Mitte der Oberlippe reichte.

Jedesmal, wenn sie die Hände bewegte, spürte sie ihr nacktes Gesäß.

Mit gesenkten Köpfen stapften die beiden Frauen hinter der Wärterin her. Nackt bis auf die Stahlfesseln, die Kette zwischen den Fußgelenken. Immer wieder gab sie stammelnde, schmatzende Geräusche von sich. Griff nach der Reitgerte an ihrm Gürtel und zog sie einmal durch. Vor dem letzten Zellengitter auf der rechten Seite des Ganges machte sie halt. Der scharfe Ruck an der Führungsleine bedeute unmißverständlich: hier hinein. Die beiden Sklavinnen konnten nichts sehen, weil die Wärterin sie sofort zu einer Wand führte.

Ein Gefühl, daß sie permanent daran erinnerte, daß sie ja wirklich völlig nackt war. Die Wärterin, deren Augen seltsam kalt und starr durch die Augenöffnungen ihrer Gummimaske blickte, setzte den Weg fort, als ob nichts geschehen wäre. Nur den Tritt der Gummistiefel der Wärterin und das leise Kettengeklirr der beiden Gefangenen. Sie zog die Beiden in den spärlich erleuchteten Raum.

Die Aufseherin hatte ihr die Kapuze der Jacke einfach lose über den Kopf gehängt. Die Aufseherin sah sich das einen kuzen Moment an, dann griff sie ohne Umschweife zu dem Blasebalg und drückte noch zei, drei Mal zu. Viv fragte sich, was es wohl für ein Gefühl sein mochte, den ganzen Mund mit einer prall aufgepumpten Gummibirne ausgefüllt zu haben. Sie schauderte schon bei dem Gedanken an das kalte, glatte Material mit dem seltsamen Geruch. Unmöglich, das Gesicht zur Mitte des Raumes zu sehen.

Es zischte ein wenig und Viv konnte sehen, wie sich die Wangen ihrer Freundin noch praller füllten. Chris dagegen wurde sofort auf einer mit Gummi bespannten Liege plaziert.

So fest, daß schon bald eine Art taubes Gefühl in den Schultern entstand.

Zuletzt bearbeitet 12-Aug-2016 04:53